Realisierungswettbewerb

1. Preis  2002

Umbau und Erweiterung eines Baudenkmals zum Berliner Dienstsitz 

Neubau Passivhaus, Bestandsgebäude in Niedrigenergiehaus-Standard


BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ, 

BAU UND REAKTORSICHERHEIT

 

GEIER·MAASS ARCHITEKTEN GmbH

Mauer 1987


An diesem besonderen Ort in der Zone der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen entsteht ein einzigartiges Ensemble aus Mauerrelikt, Alt- und Neubau für das Bundesumweltministerium. 

Im engen städtebaulichen Korsett wird ein Dialog als Interaktion der Fragmente provoziert. Das Verhältnis von Alt und Neu, die äußere und innere Struktur des Neubaus und die Art der Präsentation des Mauerfragments am authentischen Standort zeugen vom Respekt vor dem Zeitzeugnis. Dabei schließt der Neubau die offene Flanke des Altbaus und bildet den neu entstehenden Blockrand.

Die Schneise der ehemaligen DDR-Grenzanlage wird als Gebäudehohe Fuge in städtebaulichen Maßstab abgebildet.

Das Bauvorhaben orientiert sich konsequent an den Zielen der Nachhaltigkeit. So ist das denkmalgeschützte Bestandsgebäude im Niedrigenergiestandard, der Neubau als Passivhaus errichtet.

Ansicht 1937

Ansicht mit Mauerfragment

Modell Lichthof zwischen Neubau und Bestand

Foyer mit Mauerfragment

Grundriss Erdgeschoss


NF:        8.500 ㎡ 

Planung LP 2-4:    2003/2006

Baukosten:     € 67,4 Mio

Fertigstellung:             2011


  Jürgen Pleuser

Projektpartner

  Thomas Eysholdt (PL)

Jens Bussewitz, Philipp Stachat 

Mitarbeit

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